Häufig vergessene Fehler, die vermieden werden können!

Häufige WordPress Fehler vermeiden!

Aller Anfang ist schwer. Das gilt nicht nur für die alltäglichen Aufgaben, sondern auch im Umgang mit WordPress. Damit Du die Fehler von Beginn an vermeiden kannst, habe ich ein paar Fehler zusammengetragen, die ich im Laufe meiner „WordPress Karriere“ gemacht habe. Ich versuche natürlich auch gleich die passenden Lösungswege anzubieten.

Suchmaschinen verbieten, die eigene WordPress Seite zu indexieren:

Kaum zu glauben, aber wahr. Bevor ich eine WordPress Seite definitiv online schalte, versuche ich zu vermeiden, dass Suchmaschinen meine Webseite indexieren können. WordPress bietet dazu in den Einstellungen eine praktische Funktion.

WordPress durch Suchmaschinen indexieren lassen - Einstellung!

In den WordPress Einstellungen gibt es den Menüpunkt: „Lesen“. Hier hast Du die Möglichkeit die Sichtbarkeit für Suchmaschinen zu aktivieren bzw. zu deaktivieren. Wenn Du möchtest, dass die Suchmaschinen deine Webseite indexieren, musst Du hier den Haken entfernen. Das kann beispielsweise dann interessant sein, wenn Du eine neue Internetseite installierst und diese erst mit Inhalten füllen möchtest, bevor die Suchmaschinen sie in den Index aufnehmen. Leider wird diese Funktion auch gerne mal vergessen, nachdem man seine Vorbereitungen getroffen hat.

Salt Keys NICHT in der Datei: „wp-config.php“ hitnerlegen:

Eine ebenfalls oft vernachlässigte Sicherheitsmaßnahme ist die Verwendung von Salt Keys bzw. Salt Sicherheitsschlüsseln. Sie dienen dazu, dass Informationen, die in Cookies abgelegt werden, verschlüsselt werden und somit von potentiellen Angreifern nicht manipuliert bzw. ausgenutzt werden können.

Falls Du also noch nicht die Gelegenheit hattest, diese Sicherheitsschlüssel in der wp-config.php Datei zu speichern, solltest Du das unbedingt nachholen. WordPress bietet dazu auf der offiiziellen Internetseite einen Salt-Key Generator, welcher Dir nach dem Zufallsprinzip die dafür notwendigen Schlüssel ausgibt.

Falls Du nun wissen möchtest, wie man diesen Schlüssel in die Konfigurationsdatei deiner WordPress Webseite einbaut, kann ich dir den Blogeintrag von Art-Supplies nahe legen. Dort steht in einer Schritt für Schritt Anleitung beschrieben, wie Du diesen Code einfügen kannst und damit deine Webseite ein Stückchen sicherer machst. Ich empfehle Dir, falls Du deine Webseite noch nicht installiert haben solltest, dies bereits bei der Installation von WordPress zu erledigen.

Existierende Fehler nicht erkennen oder nicht sehen:

Ob deine Webseite ohne Fehler läuft, lässt sich nicht unbedingt immer auf dem ersten Blick erkennen. Bei zunehmender Anzahl installierter Plugins, können sich auch im Hintergrund die Fehlermeldungen ansammeln und im schlimmsten Fall zum Totalabsturz deiner Webseite führen. WordPress ist so konzipiert, dass Fehlermeldungen nicht ohne weiteres ausgegeben werden, sondern bei gravierenden Problemen, der so genannte: „White Screen of death“ angezeigt wird. Der Besucher oder auch Du als Administrator deiner Seite sehen dann lediglich eine weiße Seite und müssen dann erst einmal auf Fehlersuche gehen.

Damit das nicht passiert, gibt es in WordPress mehrere Möglichkeiten, die Debug Funktion zu aktivieren. Meine Empfehlung hier ist die Verwendung einer LOG-Datei, die kleinere, sowie größere Probleme protokolliert. Diese werden auch dann protokolliert, bevor es zum Totalausfall kommt.

In diesem Beitrag kannst Du nachlesen, wie man die von WordPress generierten Fehlermeldungen in einer Log Datei abspeichert und somit nur für Dich als Administrator sichtbar macht. Mit dieser Variante hast Du die Möglichkeit, in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen, in die Log Datei zu schauen, um zu prüfen, ob ein installiertes Theme oder ein Plugin oder sogar der WordPress Kern Probleme macht.

WordPress und installierte Plugins nicht aktualisieren:

Mit jeder Aktualisierung werden Fehler behoben oder Sicherlücken gestopft. Leider passiert es mir auch oft, dass ich existierende Seiten etwas vernachlässige und das Einspielen von Updates vergesse. Versuche also zu vermeiden, dass wichtige Updates nicht installiert werden. Sie werden schließlich nicht ohne Grund veröffentlicht.

WordPress ist zwar so konzipiert, dass Sicherheitsupdates automatisch installiert werden, doch das bedeutet nicht, dass die installierten Plugins ebenfalls aktualisiert werden. Falls Du mehrere Internetseiten betreiben solltest, kannst Du diese auch mit einem Tool wie InfiniteWP verwalten. Hiermit kannst Du mehrere Internetseiten gleichzeitig verwalten und bei Bedarf auch die dort installierten Updates verwalten bzw. aktualisieren.

Bevor ein WordPress Update für die breite Masse veröffentlicht wird, gibt es für die Entwickler von Plugins einige Vorabversionen. Damit wird sichergestellt, dass die Plugin Entwickler Ihre Plugins auf bevorstehende WordPress Updates vorbereiten können. Daher sollten Plugins immer aktuell gehalten werden und nicht erst nach einem bereitstehenden WordPress Update eingespielt werden. Mir ist klar, dass das nicht immer möglich ist, aber falls sich die Gelegenheit bietet, solltest Du sie auch am Schopf packen.

Deaktivierte Themes oder Plugin vom Webspace entfernen:

Bevor ich ein Plugin oder ein Theme aktiv nutze, installiere ich diese zu testzwecken. Mal auf meiner lokalen Testumgebung und manchmal auch auf meinem Webspace. Sollten die Plugins oder Themes nicht das halten, was sie versprechen, deaktiviere ich diese dann wieder. Leider passiert es mir auch, dass ich diese deaktivierten Plugins oder Themes auf meinem Webspace verweilen lasse und damit auch potentielle Sicherheitsrisiken für meine Webseite schaffe. Deaktivierte Plugins oder Themes können von Angreifern dazu verwendet werden, deine Webseite zu manipulieren. Daher solltest Du diese – insofern Du sie nicht mehr benötigst – von deinem Webspace entfernen.

Ich hoffe, dass ich hier ein paar Fehler aufführen konnte, die Dir vielleicht dabei helfen, Deinen „WordPress Alltag“ etwas entspannter zu gestalten. Falls Dir etwas ein- oder auffällt, was unbedingt hier rein muss, kannst Du mir es gerne in die Kommentare schreiben. Ich freue mich darauf! 😀

Blogger-Base

Blogger-Base

Mein Name ist David und ich bin Gründer dieses Blogs. Ich versuche Dir & mir WordPress in Form von interessanten & ausführlichen Anleitungen näher zu bringen.

Wenn Du Fragen zu meinen Beiträgen oder generell zu WordPress hast, kannst Du Dich gerne bei mir melden. 👍
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