SEO für WordPress Bilder betreiben – Anleitung ♫

Suchmaschinenoptimierung für WordPress Bilder - Anleitung

Suchmaschinenoptimierung für WordPress ist in aller Munde und gehört ja fast  schon zum guten Ton in der WordPress Szene. Es gibt allerdings viele Administratoren und Blogger, die nach der Installation eines SEO Plugins, mit der Optimierung aufhören. Und genau darum geht es in diesem Beitrag. Ich möchte in diesem Artikel auf einige Praktiken und Techniken eingehen, die auch nach der Installation von Yoast SEO oder wpSEO durchgeführt werden sollten.

Wo beginnt Suchmaschinenoptimierung?

Es gibt zahlreiche Internetseiten, die sich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung für WordPress beschäftigen. Manche dieser Internetseiten veröffentlichen Rezensionen zu den verschiedenen SEO Tools. Andere veröffentlichen wiederum interessante Praxisbeispiele, die man zur Optimierung der eigenen Internetseite verwenden kann.

Wenn man aber alle SEO Internetseiten in einen Topf stecken würde und die dortigen Tipps als Zutaten nehmen würde, käme sicherlich eine einzigartige „Content Creme“ dabei heraus. Aber ohne Content wäre es halt nur eine einfache SEO Creme. Du merkst worauf ich hinaus möchte. Richtig! Ohne Text, kein SEO.

Wenn Du jetzt auch noch einen sicheren Schreibstil hast und Deine Leser diesen mögen, hast Du fas alles richtig gemacht. Denn neben einem ansprechenden Schreibstil, kannst Du Deine Leser auch mit eindrucksvollen Bildern fesseln. Aber nicht nur Deine Leser werden diese Bilder lieben. Auch Suchmaschinen erkennen dessen Mehrwert.

Bringen optimierte Bilder zusätzliche Besucher?

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Suchmaschinen dazu verwendet werden, um eindrucksvolle Bilder im Internet zu finden. Ich sage bewusst nicht: „suchen“, denn ich möchte in diesem Beitrag darauf eingehen, wie wir die WordPress Mediathek dazu verwenden, dass unsere Bilder von Suchmaschinen und dessen Nutzern gefunden werden können.

Viele Menschen nutzen Google, Yahoo oder Bing dazu, um nach Informationen zu einem Produkt zu suchen. Vielleicht hast auch Du schon mal nach einem Kleid, einem schicken Pullover oder nach einem Hotel gesucht. Und wenn Du einer dieser Menschen bist, der Suchmaschinen dazu verwendet, um an Informationen zu kommen, wirst Du sicherlich auch einer dieser Personen sein, denen Bilder mehr sagen, als tausend Worte.

Menschen suchen nach bestimmten Informationen und sollten diese auch finden können. Daher solltest Du als Administrator Deiner Internetseite darauf achten, dass auch Suchmaschinen diese Bilder finden können. Denn diese Bilder könnten dazu beitragen, dass zusätzliche Besucher zu Deiner Internetseite finden und dort vielleicht auch regelmäßiger vorbei schauen.

Wie optimiere ich Bilder für Suchmaschinen?

Bevor wir mit den Tipps beginnen, sollte Dir klar sein, dass Du deine Internetseite für Menschen geschaffen hast. Ich möchte Dir damit sagen, dass Du – wenn Du Suchmaschinenoptimierung betreibst – nie aus den Augen verlieren solltest, dass die Zielgruppe nicht Google, Yahoo oder Bing ist, sondern der Leser. Aber gut, das wird dir sicherlich klar sein. Lass uns also mit den Tipps zur Suchmaschinenoptimierung für Bilder beginnen.

Besseres SEO für WordPress Bilder.

Besseres SEO für WordPress Bilder.

Google hat unterschiedliche Roboter oder auch Spider genannt, die das Internet nach neuen Informationen durchsuchen. So gibt es bei Google einen Spider oder auch Robot genannt, der Nachrichten sucht. Ein anderer Spider sucht nach neuen Videos und ein anderer wiederum durchforstet das World Wide Web nach neuen Bildern.

Dieser Robot hat die offizielle Bezeichnung: „Googlebot-Image/1.0“ und wird Dir sicherlich das eine oder andere Mal in den Log Dateien Deines Webservers aufgefallen sein. Der Google Image Bot kommt jedoch nicht von alleine darauf, die Bilder Deiner Internetseite zu indexieren.

Was das angeht, ist er von seinem großen Bruder, dem „Googlebot/2.1“ abhängig. Dieser durchsucht ebenfalls das Internet und erkennt u. a. automatisch, um welche Inhaltsarten es sich auf Deiner Webseite handelt. Er gibt diese Informationen u.a. auch an den Googlebot-Image/1.0 weiter und beauftragt seinen kleinen Bruder damit, die Bilddaten zu indexieren.

Auch wenn der „Google Bilder Bot“ bereits bei Dir war, bedeutet das nicht automatisch, dass Deine Bilder in die Suchergebnisse erscheinen. Google lässt sich relativ viel Zeit, bis eine Aktualisierung der Bildsuche stattfindet. Dementsprechend lange kann es also dauern, bis die Bilder Deines Blogs bzw. die Bilder der WordPress Mediathek dort angezeigt werden können.

Doch keine Sorge. Es gibt einige Tricks, die Du anwenden kannst, um die ganze Angelegenheit etwas zu beschleunigen.

Beschleunigung durch Regelmäßigkeit:

Blogs und Internetseiten generell, leben von der Regelmäßigkeit. Wenn Du also kontinuierlich neue Inhalte auf Deiner Webseite veröffentlichst, solltest Du dies auch zum Anlass nehmen, um dort  neue Bilder zu veröffentlichen.

Da der Googlebot/2.1 wesentlich schneller und auch häufiger eine Internetseite besucht, als es beim Googlebot-Image/1.0 der Fall ist, kann dieser schneller Informationen zu neuen Bildern verarbeiten und an Google weiter reichen.

Wenn Du also Bilder veröffentlichst, solltest Du darauf achten, dass der Googlebot/2.1 diese ebenfalls indexieren kann. Das geht nur, wenn Du sie öffentlich verfügbar machst.

Kleinere Dateigröße bedeutet größere Beliebtheit:

Google liebt Geschwindigkeit. Daher gibt es auch für WordPress unzählige Plugins, die nicht nur den Quelltext einer Webseite optimieren. Einige WordPress Plugins haben sich auch die Komprimierung der Bilder auf die Fahne geschrieben und damit die Ladezeit der einzelnen Seiten verbessert.

Da Google vor einiger Zeit ein eigenes Bildformat ins Leben gerufen hat, ist davon auszugehen, dass die Bildgröße ein wesentlicher Rankingfaktor ist. Achte daher darauf, dass Du die Komprimierung der Bilder vornimmst, bevor Du sie ins Internet stellst. Weiter unten wirst Du noch mal einige Eckdaten finden, die Dir aufzeigen, wie Du die Dateigröße der Bilder optimieren kannst.

Da sich die nachträgliche Bearbeitung Deiner Bilder positiv, aber auch negativ auf die Positionierung in den Suchergebnissen auswirken kann, solltest Du vermeiden, die Bilder nach der Veröffentlichung zu ändern.

Suchmaschinenoptimierung für WordPress Bilder

Suchmaschinenoptimierung für WordPress Bilder.

Welches ist das richtige Dateiformat?

Normalerweise spielt es keine Rolle, welches Format Du für Deine Bilder verwendest. Du solltest natürlich davon absehen, exotische Dateiformate für Deine Webseite zu nutzen. Typische Dateiformate für das Internet sind: .PNG – .JPG bzw. .JPEG oder .GIF-Dateien.

Wie ich bereits angesprochen habe, hat Google vor geraumer Zeit auch ein eigens Bildformat geschaffen. Ich vermute, dass Google dieses Bilder (Bildname.webp) bevorzugt behandeln wird, da sie wesentlich kleiner sind und die Internetseite dadurch schneller aufgebaut werden kann.

Mein Tipp an Dich. Du solltest jedoch nicht nur die Dateigröße optimieren. Es gibt einige Plugins, die es beherrschen, die vorhandenen Bilder der WordPress Mediathek ins WEBP-Format umzuwandeln.

WordPress Bild SEO Optimierung - Plugins für webP Format

WordPress Plugins für Bilder im .webp Format.

Im offiziellen WordPress Plugin Verzeichnis findest Du einige dieser Plugins. Die beliebtesten WordPress Plugins werden Dir oben angezeigt. Leider sind nicht alle Plugins, die die Umwandlung unterstützten, auch gleich kostenlos.

So wie ich das gesehen habe, bietet lediglich das Plugin: „EWWW Image Optimizer“ die Funktion kostenlos an und erstellt Abbilder im WebP Format. Dieses Plugin liefert dann automatisch die kleineren Formate aus, wenn der Browser dies unterstützt. Sollte von einem Besucher Deiner Internetseite, das WebP Format nicht unterstützt werden, erkennt dies das WordPress Plugin und liefert dann die ursprünglichen Formate an den Browser aus.

Welche Maße sollten meine Bilder haben?

Es ist offensichtlich, dass ein größeres Bild eher angeklickt wird, als es bei einem kleineren Bild der Fall ist. Schließlich sind Bilder mit höheren Maßen wesentlich deutlicher und eher geeignet für die Detailbetrachtung.

Für ein optimales Ranking in den Suchmaschinen solltest Du daher eine Größe zwischen 320 Pixeln und 1280 Pixeln verwenden. Alles was kleiner ist, ist uninteressant für den Betrachter und größere Bilder werden in der Bildsuche nur dann angezeigt, wenn man spezifisch danach sucht.

Spielt der Dateiname eine Rolle?

Wir erinnern uns. Google besucht unsere Webseite das erste Mal mit dem „normalen“ Googlebot/2.1 und gibt diese Informationen an den Googlebot-Image/1.0 weiter. Ab diesem Zeitpunkt beginnt Google damit, die Bilder unserer Webseite zu klassieren.

Google kann die Bilder einer Internetseite verschiedenen Themen zuordnen. Das kann Google am besten, wenn das Bild einen aussagekräftigen Namen trägt. Zusätzlich tragen die Namen der Bilddateien dazu bei, dass der Suchende in der Bildsuche, wesentlich einfacher fündig wird.

Es macht also keinen Sinn einem Bild den Dateinamen: „123456.png“ zu verpassen, wenn man auf dem Bild beispielsweise einen Nudelteller sieht. Hier wäre der Bildname: „nudelteller-pasta.png“ treffender und produktiver in Sachen SEO.

Wenn Du ein Bild in die WodPress Mediathek lädst und damit auch in Deinen Texten verwendest, musst Du außerdem darauf achten, dass Du auf Sonderzeichen verzichtest. Denn sie machen die Indexierung unnötig kompliziert und können damit den Trafficaufbau beeinträchtigen.

WordPress SEO für Bilder - Schlagwörter im Namen

Google Bildsuche mit bestimmten Keywörtern.

 In diesem Beispiel siehst Du eine Bildsuche, wie sie besser nicht sein könnte. In dieser Bildsuche wird nach den Begriffen: „Yoast, SEO und Anleitung“ gesucht. Die markierten Bilder tragen diese Begriffe auch im Namen, was in den Suchergebnissen einen wesentlichen Vorteil gegenüber den Mitbewerbern bringt.

Möchtest Du mehr als einen Begriff verwenden, solltest Du die Begriffe im Dateinamen, mit einem Bindestrich trennen. Beachte jedoch, dass Suchmaschinen wie Google & Co. es nicht mögen, wenn sie negativ manipuliert werden. Verzichte also lieber auf Keyword-Spam, bevor Deine Internetseite abgestraft wird und aus den Suchergebnissen fliegt.

Wie wichtig ist die Bildbeschreibung?

Suchmaschinen durchsuchen das Internet zuerst nach interessanten und qualitativ hochwertigen Inhalten. Da dieser in der Regel aus reinem Text besteht und damit für Suchmaschinen leichter zu indexieren ist, darf die Bildbeschreibung nicht fehlen.

Suchmaschinen erkennen nicht wirklich, was auf dem Bild zu sehen ist. Sie errechnen es und sortieren es dann nach ihrem eigenen System ein. Wenn eine Bildbeschreibung außerdem zugeordnet ist, fehlt es der Suchmaschine quasi an nichts mehr, um das Bild korrekt einordnen zu können.

Es ist allerdings auch für eingeschränkte Menschen extrem wichtig, auf eine Bildbeschreibung zurückgreifen zu können. So genannte Screenreader sehen für eingeschränkte Menschen und erklären ihnen anhand der Bildbeschreibung, was auf dem Bild zu sehen ist. Fehlt diese also, ist es nahezu unmöglich zu erkennen, was auf dem Bild zu sehen ist. Wir erinnern uns, dass wir unsere Internetseite für Menschen erstellen und nicht (nur) für Suchmaschinen.

WordPress bietet einige Optionen an, um die notwendige Bildbeschreibung hinzufügen zu können. Der populärste Weg ist die Verwendung des WordPress Texteditors.

SEO für WordPress Bilder - Dateien in die Mediathek hinzufügen.

Dateien über Texteditor  in die Mediathek hinzufügen.

Erstellst Du einen neuen Beitrag oder eine neue Seite, erledigst Du das in der Regel über den Texteditor. Neben der Funktion, einfache Texte zu erstellen, kannst Du über den Texteidtor aber auch Bilder und andere Dateien hinzufügen.

Zuerst musst Du natürlich ein Bild hinzufügen. Dazu klickst Du auf: „Dateien hinzufügen“. Es öffnet sich dann die WordPress Mediathek, die weitere Optionen bereitstellt.

Alt Tags für WordPress Bilder hinzufügen.

Alt Tags für WordPress Bilder hinzufügen.

Wenn Du das Bild bereits hochgeladen haben solltest, musst Du es lediglich in der WordPress Mediathek auswählen. Du erhältst dann die Möglichkeit, im rechten Bereich die Meta-Daten des Bildes einzugeben. Welche Daten wozu gehören, sagt Dir die folgende Liste.

  • URL:  Hierbei handelt es sich um die Internetadresse des Bildes. Achte beim Namen des Bildes darauf, dass Du zum Text passende Schlagwörter verwendest. Nachträglich kannst Du die URL nachträglich nicht mehr ändern.
  • Titel: In diesem Feld gibst Du den Titel des Bildes an. Dieser wird als Tooltip ausgegeben, wenn ein Benutzer mit dem Mauszeiger über das Bild fährt. Die Seite der Mediendatei erhält auch automatisch den Namen des Bildtitels.
  • Bildunterschrift: Die Bildunterschrift erscheint unter dem Bild, das Du über den Texteditor in Deinem Text einfügst.
  • Alternativtext: Der Alterantivtext oder auch bekannt als Alt-Text oder Alt-Tag dient in erster Linie dazu, dem Bild eine Beschreibung für Screenreader zu verpassen. Außerdem nutzen ihn Suchmaschinen um das Bild einordnen zu können. Diesen Text solltest Du immer eingeben und damit beschreiben, was auf dem Bild zu sehen ist. Solltest Du den Alt-Tag vergessen, verwendet WordPress automatisch den Titel als Alternativtext.
  • Beschreibung: Die Beschreibung des Bildes ist dann praktisch, wenn Du beispielsweise dem Bild eine Produktbeschreibung zuordnen möchtest.
Suchmaschinenoptimierung für WordPress Bilder - Eingefügtes Bild im Texteditor

Eingefügtes Bild mit allen notwendigen Meta Daten.

Hast Du Dein Bild mit allen notwendigen Informationen versehen, kannst Du es in Deinem Text einfügen. Das Bild hat nun einen Alt-Tag, einen Titel, eine Unterschrift, sowie eine passende Beschreibung.

Auch wenn es mit Arbeit verbunden ist, die Texte für ein Bild einzugeben, ist mein Rat an Dich, es sorgsam zu tun. Nicht nur Suchmaschinen werden es Dir danken. Auch für eingeschränkte Menschen sind sie eine große Hilfe.

Welche Rolle spielt der übrige Text?

Da Google auch den Alt-Tag, die Bildbeschreibung oder den Titel des Bildes in die Indexierung mit einfließen lässt, gehe ich davon aus, dass der übrige Text ebenfalls eine Rolle für die Einordnung der Bilder spielt.

In wie weit der Text um dem Bild herum aufgebaut sein muss, ist mir noch nicht ganz klar. Ich gehe aber mal davon aus, dass elementare Schlagwörter in  der Überschrift, sowie passende Begriffe in den umliegenden Absätzen von Bedeutung sind.

Soll ich Bilder mehrfach verwenden?

Verwendest Du für eine Internetseite mehrere identische Bilder, solltest Du Dir überlegen, die Anzahl dieser Bilder zu reduzieren. Dadurch steigt die Chance, dass ein und dasselbe Bild häufiger verlinkt oder eingebettet wird. Das bedeutet für die Suchmaschinen, dass das Bild interessanter erscheint und weiter oben in den Suchergebnissen ranken kann.

Du solltest also darauf achten, dass Du die Verlinkung Deiner Bilder nicht nur erlaubst, sondern aktiv förderst. Wenn Du einzigartige Bilder hast, solltest Du anderen Administratoren und Deinen Besuchern die Möglichkeit einräumen, diese zu verlinken oder auf der eigenen Internetseite einzubetten. Gute Administratoren verwenden nicht nur Deine Bilder, sondern setzen auch gleich einen Link zu Deiner Webseite.

Beachte jedoch, dass viele Administratoren sich davor scheuen, fremde Bilder zu verlinken. Mache ihnen also auf einen Blick ersichtlich, welche Lizenbestimmungen Deine Bilder unterliegen.

Was gibt es noch zu beachten?

Du solltest bei der Bearbeitung und natürlich auch bei der Veröffentlichung Deiner Bilder darauf achten, dass Du qualitativ hochwertige Bilder verwendest. Je besser die Qualität des Bildes, umso größer wird die Chance, dass der Suchende darauf klicken wird.

Außerdem solltest Du darauf achten, dass das von Dir verwendete Bild auch zum Inhalt Deines Textes bzw. zum Content Deiner Internetseite passt.

Ein ebenfalls nicht ganz unwichtiger Faktor ist der Seitenaufbau. Gerade für Blogs oder Katalogseiten mit mehreren Bildern ist es von Vorteil auf „Lazy-Loading“ oder „On-Demand-Loading“ zurückzugreifen. Mit dieser Technik werden Bilder erst dann vom Broyser heruntergeladen, wenn sie auch tatsächlich benötigt werden.

Sowohl kostenlose, als auch kostenpflichtige WordPress Themes bieten Lazy Loading bereits von Haus aus an. Solltest Du aber ein Theme verwenden, das diese Technik nicht unterstützt, ist das noch lange kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Es gibt bereits zahlreiche WordPress Plugins, die Lazy Loading nachrüsten lassen.

Qualität & Quantität:

Ich bin nun auf die wesentlichen Aspekte der Suchmaschinenoptimierung für Bilder eingegangen. Es gibt allerdings auch Schritte der Optimierung, die man vor der Veröffentlichung erledigen kann. Welche das sind, habe ich in der folgenden Liste zusammengefasst.

  • Bilder zuschneiden – Vermeide Bildteile, die Du eh nicht verwenden wirst. Das spart Speicherplatz und schafft Geschwindigkeit für Deine Internetseite zugleich.
  • Farbtiefen reduzieren – Wenn es die Bildqualität zulässt, solltest Du versuchen, die Farbtiefe des Bildes auf 16 Bit zu reduzieren. Das spart ebenfalls Speicherplatz und beschleunigt den Seitenaufbau.
  • Auf Texte als Grafiken verzichten – Wenn Du Texte in Form einer Grafik verwendest, solltest Du darüber nachdenken, diese durch tatsächliche Texte auszutauschen. Sie sind wesentlich kleiner als eine Grafik und können besser von Suchmaschinen indexiert werden.
  • Echte Vorschaubilder verwenden – Verhindere, dass die hochgeladenen Bilder durch den HTML Code verkleinert werden. Der Browser lädt diese trotzdem in Originalgröße herunter und verkleinert sie dann nachträglich im Browser. WordPress erstellt bereits beim Upload in die Mediathek drei unterschiedlich große Vorschaubilder. Die Größe der Bilder kannst Du in den WordPress Einstellungen ändern.
  • Das richtige Dateiformat wählen – Das Internet und die Anzeige der Bilder im Browser erlaubt unterschiedliche Dateiformate. Jedes Dateiformat hat seine Vor- und Nachteile. Außerdem sind die einzelnen Dateiformate dafür verantwortlich, ob die Bildgröße steigt oder sinkt. Vergiss hierbei jedoch nicht, dass Quantität nicht zwingend vor Qualität stehen muss.

Fazit:

Suchmaschinenoptimierung für Bilder ist kein Hexenwerk. Gerade WordPress beherrscht von Haus aus bereits wichtige Funktionen, die lediglich verwendet werden möchten. Natürlich muss man diese Funktionen kennen, um sie zuletzt auch anwenden zu können. Unnötig große Bilder kann man vermeiden, wenn die Vorarbeit stimmt. Wie in der ganzen SEO Thematik zählt: „Ohne Fleiß, kein Preis

Blogger-Base

Blogger-Base

Mein Name ist David und ich bin Gründer dieses Blogs. Ich versuche Dir & mir WordPress in Form von interessanten & ausführlichen Anleitungen näher zu bringen.

Wenn Du Fragen zu meinen Beiträgen oder generell zu WordPress hast, kannst Du Dich gerne bei mir melden. 👍
Blogger-Base
0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.