Wichtige Schritte nach der WordPress Installation – Checkliste! ✔

Was passiert nach der Installation von WordPress?

Nach der Installation von WordPress ist vor der Konfiguration von WordPress. Doch wo soll man beginnen, wenn man gerade die ersten Gehversuche mit WordPress unternehmen möchte? In diesem Beitrag möchte ich Dir ein paar Dinge zeigen, die Du nach der erfolgreichen Installation von WordPress erledigen solltest.

Inhaltsverzeichnis dieses Artikels:

  1. Suchmaschinen aussperren
  2. Administrationsbereich von WordPress kennen lernen
  3. Titel- und Untertitel Deiner Webseite anpassen
  4. Bestehende Kategorien optimieren (und neue Kategorien erstellen)
  5. Bestehende Beiträge & Seiten löschen
  6. Permalink Strutktur optimieren
  7. Zeitzone Deines Webseite anpassen
  8. RSS-Feeds anpassen & Content Diebstahl vermeiden
  9. Unnötige Plugins & Themes entfernen
  10. Dein Wunsch Theme installieren & anpassen
  11. Google Analytics- oder PIWIK Tracking Code einfügen
  12. Google Search Console aktivieren
  13. Spam Schutz einrichten
  14. Deinen ersten Beitrag oder Deine erste Seite erstellen
  15. Suchmaschinen wieder rein lassen
  16. Weitere sinnvolle Plugins installieren (optional)
  17. Dein Benutzerprofil anpassen (optional)
  18. Checkliste der häufig begangenen WordPress Fehler abgleichen (optional)
  19. Soziale Netzwerke einrichten (optional)
  20. Mein Fazit

Wie Du sehen kannst, umfasst diese Liste rund 20 Punkte, die Du gleich nach der Installation von WordPress, erledigen solltest. Einige dieser Punkte habe ich jedoch optional hinzugefügt, da sie für die einwandfrei Funktionsweise Deiner Webseite nicht notwendig sind. Sie dienen lediglich dazu, Dir die Administration von WordPress zu erleichtern. Du entscheidest also, ob Du ihnen Beachtung schenken möchtest oder nicht.

Ich persönlich empfehle jedoch, die oben aufgeführten Maßnahmen gleich zu Beginn durchzuführen, da ich mir damit jede Menge Arbeit, Zeit und Ärger erspart habe.

Suchmaschinen aussperren:

Gleich nachdem Du WordPress installiert hast, ist Deine Webseite für die Welt erreichbar. Da sich Deine Webseite jedoch in einem unfertigen Zustand befindet und so relativ unbrauchbar ist, solltest Du vermeiden, dass sie von Suchmaschinen indexiert werden kann. Zumindest zum jetzigen Zeitpunkt solltest Du darauf achten, denn weder die Struktur Deiner Webseite, noch die Inhalte tauchen in den Suchmaschinenergebnissen auf.

Suchmaschinen für diese WordPress Internetseite aussperren

Suchmaschinen für diese Internetseite aussperren.

Um die Suchmaschinen davon abzuhalten, Deine Webseite zu indexieren, musst Du Dich im Administrationsbereich von WordPress, zu dem Menüpunkt: „EInstelungen“ begeben. Dort gibt es wiederum den Menüpunkt: „Lesen“, den Du anklicken musst. Hier hast Du nun die Option: „Sichtbarkeit für Suchmaschinen“. Setze hier einen Haken und klicke dann auf: „Änderungen übernehmen“.

Ab jetzt wird den Suchmaschinen mitgeteilt, dass sie die (unfertige) Webseite nicht indexieren sollen. Nach den kommenden Einstellungen solltest Du jedoch darauf achten, den Suchmaschinen die Indexierung zu gestatten, da potentielle Suchende Deine Webseite nicht finden können.

Aber keine Sorge, ich werde Dich zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal daran erinnern. 😉

Administrationsbereich von WordPress kennen lernen:

Sicherlich wird es Dir schon in den Fingern kribbeln. Denn schließlich hast Du ja gerade Deine erste, eigene Webseite ins Internet gestellt. Ich möchte Dir trotzdem empfehlen, zumindest einen kleinen Überblick über den Administrationsbereich (auch Dashboard genannt) von WordPress zu verschaffen.

Dieser Überblick wird Dir im Laufe Deiner „WordPress Karriere“ sicherlich nützlich sein. Zum Beispiel dann, wenn es mal zu Problemen kommen sollte und Du im Internet nach Hilfe suchen musst. Man wird Dich mit Begriffen und Befehlen konfrontieren, bei denen Du wohl oder übel, ein paar Einstellungen im WordPress Dashboard vornehmen musst.

Nimm Dir die Zeit und schaue Dir alles in Ruhe an. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es eh noch keine Inhalte oder andere Daten, die Du ruinieren könntest. Spiele also ein wenig mit den Einstellungen rum oder informiere Dich im Internet, wenn Du näheres zu den verschiedenen Menüpunkten erfahren möchtest.

Wenn Du Dich dann ausgetobt hast oder einfach mit dem nächsten Absatz dieses Beitrages fortfahren möchtest, solltest Du Dich mit dem Titel Deiner Webseite beschäftigen.

Titel und Untertitel Deiner Webseite anpassen:

Die Adresse Deiner Internetseite wird Dir sicherlich bekannt sein. Im Normalfall wirst Du sie bei der Installation von WordPress vergeben haben und damit auch gleich den Seitentitel für WordPress definiert haben. Falls dem nicht so ist, hast Du jetzt die Gelegenheit, es nachzuholen.

Seitentitel nach der Installation von WordPress festlegen

Seitentitel & Untertitel in WordPress festlegen.

Wir befinden uns zum jetzigen Zeitpunkt noch im Administrationsbereich von WordPress und klicken wieder auf den Menüpunkt: „Einstellungen“. Um jedoch den Seitentitel, sowie den Untertitel anpassen zu können, müssen wir hier jedoch den Menüpunkt: „Allgemein“ anklicken.

Hier hast Du die Möglichkeit, den Seitentitel, sowie den Untertitel Deiner Internetseite festzulegen. Du solltest den Seitentitel jedoch mit Bedacht wählen, da er auch die Platzierung in den Suchergebnissen maßgeblich beeinflussen kann.

Versuche also mit den treffenden Begriffen, das Thema Deiner Webseite zu beschreiben ohne dabei die empfohlene Länge von ca. 50 bis 60 Zeichen zu überschreiten.

Bestehende Kategorien optimieren:

Deine Webseite wird sich im Laufe der Zeit (idealerweise) mit unzähligen Beiträgen füllen. Damit Du nicht den Überblick verlierst, bietet Dir WordPress die Möglichkeit, diese Beiträge in verschiedene Kategorien einzuordnen. Du wirst auch sehen, dass Du keine Möglichkeit hast, einen Beitrag ohne einer dazugehörigen Kategorie zu veröffentlichen. Denn WordPress benötigt diese Kategorien ebenso, um Beiträge vernünftig zuordnen zu können. Doch dazu später mehr.

WordPress wird mit einem Beispiel-Beitrag (Titel des Beitrages: „Hallo Welt„) ausgeliefert, der sich wiederum in einer Beispiel-Kategorie (Titel der Kategorie: „Allgemein“) befindet. Und da der Name dieser Kategorie nichtssagend ist und wir unsere Beiträge einer passenden Kategorie zuordnen möchten, sollten wir diese Kategorie zuerst umbenennen.

Wenn Du also in Deinem Blog über Kochrezepte schreiben möchtest, wäre „Nudelrezepte“ ein besserer Name. Außerdem könnten so Deine Besucher gleich sehen, was sie in dieser Kategorie erwartet. Hast Du das Prinzip verstanden? Gut, dann lass uns mal sehen, wie wir denn unsere Kategorie(n) optimieren können.

Kategorien in WordPress umbenennen

Kategorien in WordPress umbenennen.

Navigiere dazu im WordPress Dashboard zu dem Menüpunkt: „Beiträge“ und klicke diesen an. Hier musst Du wiederum auf: „Kategorien“ klicken. Es werden Dir jetzt alle bestehenden Kategorien Deiner Internetseite angezeigt. In unserem Fall ist das die Kategorie: „Allgemein“, die wir nun anpassen möchten.

Wenn Du mit dem Mauszeiger über den Kategorienamen fährst, offenbaren sich Dir drei weitere Menüpunkte: „Bearbeiten“, „QuickEdit“ und „Anschauen“. Wir klicken auf „Bearbeiten“.

Kategorien in WordPress optimieren

Kategorien in WordPress optimieren.

Wie Du in meinem Beispiel sehen kannst, habe ich den Namen der Kategorie geändert. Das solltest Du natürlich ebenfalls tun. Wenn Du den Namen Deiner Kategorie änderst, musst Du auch die Titelform dieser Kategorie ändern. Die Titelform Deiner Kategorie wird späterer Bestandteil Deines Links und sollte dort wiederspiegeln, worum es in dieser Kategorie geht.

Davon abhängig, welches WordPress Theme Du später verwenden wirst, wird auch die Beschreibung dieser Kategorie für Deine Besucher sichtbar sein. Versuche also eine ansprechende Beschreibung dieser Kategorie zu verfassen und verdeutliche damit, worum es in dieser Kategorie geht.

Wenn Du all Deine Einstellungen vorgenommen hast, darfst Du nicht vergessen, auf: „Aktualisieren“ zu klicken. Erst dann werden Deine Änderungen übernommen.

In einem anderen Beitrag bin ich bereits ausgiebig auf das Thema: „Kategorien in WordPress“ eingegangen. Du kannst es Dir ja mal bei Gelegenheit durchlesen und Dein Wissen zu diesem Thema damit vertiefen.

Bestehende Beiträge & Seiten löschen:

Nicht nur Standard-Kategorien werden bei der Installation von WordPress mitgeliefert, sondern auch ein Beispiel-Beitrag, sowie eine Beispiel-Seite ist Bestandteil der Standardinstallation. Diese Inhalte verdeutlichen Dir eigentlich nur, wie ein Beitrag bzw. wie eine Seite in WordPress aussieht und sind erstmal völlig überflüssig. Du kannst diese Inhalte also getrost löschen und Deine Internetseite mit eigenen, bedeutenderen  Inhalten füllen.

Beiträge in WordPress löschen

Beiträge in WordPress löschen.

Beginnen wir damit, unpassende Beiträge zu löschen. Navigiere dazu im Dashboard zum Menüpunkt: „Beiträge“ und wähle dort den Menüpunkt: „Alle Beiträge“. Du siehst hier die Übersicht der existierenden Beiträge, die wir nun löschen werden.

Markiere diesen Beitrag und wähle im Drop Down Feld: „In Papierkorb legen“ aus. Klicke nun auf: „Übernehmen“, um den Beitrag in den Papierkorb zu verschieben.

Der Beitrag ist noch nicht wirklich gelöscht, sondern verweilt im WordPress Papierkorb, bist Du ihn manuell löschst. Solltest Du also mal versehentlich einen Beitrag oder eine Seite „löschen“, kannst Du dies ebenfalls über den Papierkorb wieder rückgängig machen.

Seite in WordPress löschen

Seite in WordPress löschen.

Eine Seite in WordPress zu löschen funktioniert ähnlich wie das Löschen von Beiträgen. Navigiere dazu im Administrationsbereich zum Menüpunkt: „Seiten“ und wähle dort das Untermenü: „Alle Seiten“.

Es werden Dir alle erstellten Seiten angezeigt. Markiere nun die betroffene Seite und wähle im Drop Down Feld den Punkt: „In Papierkorb“ legen. Klicke wieder auf: „Übernehmen“, um den Löschvorgang abzuschließen.

Wie gesagt, die Seite wurde nicht wirklich gelöscht, sondern auch hier wieder in den Papierkorb gelegt. Dort liegt sie ebenfalls, bis Du den Papierkorb manuell leerst.

Permalink Struktur optimieren:

Die Struktur der Links in WordPress wirkt nach der Installation etwas spartanisch und unübersichtlich. Auch wenn sie in der Praxis so funktionieren mag, kannst Du die Struktur der Links mit den richtigen Einstellungen aufbessern.

Das solltest Du auch tun, denn nicht nur Deine Leser werden so auf einem Blick sehen, wie der Titel des Beitrages oder der Titel der Seite lautet. Auch Suchmaschinen erhalten so wichtige Informationen zum Inhalt des Beitrages oder zum Inhalt der erstellten Seiten.

Im Klartext bedeutet das:

  • Alte Struktur der Permalinks: https://blogger-base.net/ ?p=1
  • Neue Struktur des Permalinks: https://blogger-base.net/ titel-des-beitrages
Permalinks in WordPress aktivieren

Permalinks in WordPress aktivieren.

Um die Permalinks in WordPress verwenden zu können, musst Du in den „Einstellungen“ auf den Menüpunkt: „Permalinks“ klicken. Hier hast Du die Möglichkeit, die Links Deiner Beiträge und Deiner Seiten sinnbildlich sprechen zu lassen.

Wähle aus, wie Du die Permalink Struktur Deiner Internetseite gestalten möchtest und klicke dann auf den Button: „Änderungen übernehmen“.

Falls Du etwas mehr über die Permalink-Funktion von WordPress erfahren möchtest, solltest Du Dir mal meinen dazu passenden Beitrag durchlesen. Dort schreibe ich ein paar Zeilen dazu und erkläre auch, welche Rolle diese Link Struktur für die Suchmaschinen spielt.

Zeitzone Deiner Internetseite anpassen:

Da Du Dich jetzt sowieso schon in den Einstellungen befindest, solltest Du die Gelegenheit nutzen und die Zeitzone Deiner Webseite überprüfen.

Zeitzone in WordPress anpassen

Zeitzone in WordPress anpassen.

Klicke dazu in den Einstellungen auf: „Allgemein“ und scrolle runter, bis Du zum Abschnitt: „Zeitzone“ gelangst. Hier musst Du nun festlegen, in welcher Zeitzone Du Dich bzw. in welcher Zeitzone Dein Webserver sich befindet.

Wenn Du Dir diesen Abschnitt etwas genauer ansiehst, wirst Du auch sehen, dass Du unterschiedliche Datumsformate und verschiedene Zeitformate wählen kannst. Suche Dir die für Dich passenden Formate aus und klicke unten auf den Button: „Änderungen übernehmen“.

RSS-Feeds anpassen & Content Diebstahl vermeiden:

Ich finde nichts störender, als Webseiten die meine Texte auslesen und als ihre eigenen veröffentlichen. Okay, Suchmaschinen können mittlerweile recht gut erkennen, wer der eigentliche Autor dieser Texte ist, doch was ist, wenn sie es mal nicht rechtzeitig schaffen?

Um Content Diebstahl zu erschweren, bietet WordPress die Funktion, RSS-Feeds zu kürzen. Diese Einstellung solltest Du Dir auf jeden Fall anschauen, denn standardmäßig wird über den RSS-Feeds der komplette Inhalt zur Verfügung gestellt, der dann ohne weiteres über RSS-Reader ausgelesen werden kann.

RSS-Feed Inhalte in WordPress kürzen

RSS-Feed Inhalte kürzen.

Um den RSS-Feed Deiner Internetseite in der Kurzfassung anzeigen zu lassen, musst Du in den Einstellungen auf den Menüpunkt: „Lesen“ klicken. Hier hast Du nun die Wahl zwischen: „ganzen Text“ und „Kurzfassung“.

Wie gesagt, Du solltest auf: „Kurzfassung“ umsteigen, um den RSS Feed zu entschärfen und damit den Diebstahl Deiner Inhalte zu erschweren.

Wenn Du diese Einstellung vorgenommen hast, kannst Du den Feed testen, indem Du den Link zu einem Beitrag mit dem Zusatz: „/feed“ aufrufst.

Unnötige Plugins & Themes entfernen:

Auch die von WordPress mitgelieferten Themes und Plugins sind nicht zwingend notwendig und können ein potentielles Sicherheitsrisiko darstellen. Vermeide sie also, indem Du Dich von unnötigen Ballast befreist.

Beginne damit, die Plugins: „Hello Dolly“ und „Askimet“ zu entfernen. „Hello Dolly“ hat eigentlich kaum einen produktiven Nutzen, sondern wird lediglich als Gimmick ausgeliefert.

Während „Aksimet“ zwar zum Schutz vor Spammern beiträgt, verteilt es die gesammelten Daten Deiner Leser und Besucher, was wiederum unschön ist und je nach Einsatzland Deiner Webseite zu Problemen in Sachen Datenschutz führen kann.

Keine Sorge, wir werden uns dem Thema: „Spamschutz“ noch mal genauer widmen und sehen, welche Alternativen wir zum Schutz unserer Webseite verwenden können. Doch jetzt erstmal zurück zum eigentlichen Thema dieses Abschnitts.

WordPress Plugins deinstallieren

WordPress Plugins deinstallieren.

Um ein Plugin zu entfernen, musst Du in den Einstellungen auf den Menüpunkt: „Plugins“ klicken. Dort wird Dir nun die Liste der derzeit installierten Plugins angezeigt, die es nun zu löschen gilt. Nach der Installation von WordPress wäre das also: „Akismet“ und „Hello Dolly“.

Ähnlich funktioniert auch die Deinstallation unnötiger WordPress Themes. Lediglich das Menü im Administrationsbereich ist ein anderes.

Unnötige Themes in WordPress deinstallieren

Unnötige Themes in WordPress deinstallieren.

Um unnötige Themes deinstallieren zu können, müssen wir im Dashboard von WordPress, auf das Menü: „Design“ klicken. Jetzt werden uns alle derzeit installierten Themes angezeigt, die wir nun entfernen.

Wir können WordPress Themes nur dann löschen, wenn sie aktuell nicht verwendet werden. Wie Du in meinem Screenshot sehen kannst, verwende ich das linke Theme aktuell. Somit können wir das rechte Theme entfernen.

Ausgewähltes WordPress Theme entfernen

Ausgewähltes WordPress Theme entfernen.

Klicke das Theme an, um Dir weitere Optionen anzeigen zu lassen. Neben der Möglichkeit, das Theme zu aktivieren bzw. eine Live-Vorschau zu öffnen, bietet WordPress Dir hier ebenfalls die Möglichkeit, das Theme zu löschen.

Klicke also auf: „Löschen“, um das Theme von Deinem Webserver bzw. von Deinem Blog zu entfernen. Nachdem das Theme dann deinstalliert wurde, wirst Du sofort zur Übersicht der restlichen Themes weitergeleitet. Wiederhole diese Schritte nun, bis Du alle unnötigen Themes deinstalliert hast.

Dein Wunsch Theme installieren & anpassen:

Du hast WordPress weitgehend von unnötigen Ballast entfernt. Jetzt ist es an der Zeit, Dich mit Deinem Wunsch-Theme auseinanderzusetzen.

Falls Du zum jetzigen Zeitpunkt noch kein Theme installiert hast, solltest Du die Gelegenheit nutzen und meinen Leitfaden zur Wahl des richtigen Themes anschauen. Dort behandele ich einige Fragen, die man sich vor dem Kauf eines Themes stellen sollte.

Gehen wir mal davon aus, dass Du Dich bereits für ein passendes Theme entschieden hast. Dieses gilt es nun zu installieren.

Wie Du ein Theme für Deine Webseite installieren kannst, hängt davon ab, ob Du Dich für eine kostenlose oder kostenpflichtige Lösung entscheidest. Solltest Du beispielsweise ein kostenloses Theme installieren wollen, kannst Du dies aus dem WordPress Theme Verzeichnis installieren.

Bei kostenpflichtigen Varianten sieht es wiederum anders aus. Hier musst Du das Theme erst herunterladen, um es dann auf dem Webspace laden zu können.

Eine Anleitung – die hier jedoch den Rahmen sprengen würde – habe ich natürlich ebenfalls verfasst. Dort beschreibe ich Dir die unterschiedlichen Möglichkeiten, ein WordPress Theme zu intallieren.

Wenn nun das zukünftige Design Deines Blogs feststeht und auch installiert ist, ist jetzt der Zeitpunkt, um Dich mit den Einstellungsmöglichkeiten vertraut zu machen. Sicherlich wird aller Anfang schwer sein, aber in der Regel befinden sich Dokumentationen in den Installationspakten oder auf der Webseite des Theme-Entwicklers.

Google Analytics- oder PIWIK Tracking Code einfügen:

Nachdem das Design Deines Blogs angepasst wurde und Deinen Vorstellungen entspricht, solltest Du gleich dafür Sorge tragen, dass Du die Besucherströme nicht aus den Augen verlierst.

Die dafür am meisten verwendeten Lösungen sind Google Analytics und PIWIK. Während Google Analaytics lediglich mit einem Script in Deiner Webseite eingebunden wird, musst Du bei PIWIK etwas mehr Hand anlegen.

Wie Du Google Analaytics mit WordPress verbindest, habe ich ausgiebig beschrieben. Dort beschreibe ich unterschiedliche Möglichkeiten, um Google Analytics mit WordPress zu verwenden. Für welche der Lösungen Du Dich zu Beginn entscheidest, spielt an dieser Stelle (noch) keine Rolle. Beide Wege führen nämlich zum Ziel.

Ich verwende für meine Internetseiten das Open Source Projekt: „PIWIK“. Damit hoste ich mein eigenes Tracking Programm auf meinem Webserver und schütze so die Daten meiner Besucher.

Ich habe mich dafür entschieden, weil ich außerdem ein Freund des PIWIK Projektes bin und die Macher und die Idee dahinter bewundere.

Wenn Du Dich auch für PIWIK entscheiden möchtest, Dir aber nicht zutraust, PIWIK auf Deinem Webserver zu installieren, kannst Du Dich gerne bei mir melden. Ich habe noch freie Ressourcen und installiere Dir bei Bedarf (unentgeltlich) auch PIWIK für Deine Internetseite.

Google Search Console aktivieren:

Google und auch die anderen Suchmaschinen erlauben Dir über eine eigene Oberfläche zu sehen, ob auf Deiner Internetseite alles in Ordnung ist.

Dort kannst Du außerdem sehen, mit welchen relevanten Suchbegriffen, die Besucher zu Dir finden oder auf welcher Position sich Deine Webseite in den Suchergebnissen befindet.

Damit Du gleich zu Beginn einen kompletten Einblick auf den Verlauf Deiner Webseite erhältst, solltest Du die Gelegenheit nutzen und Dich in den verschiedenen Webmaster-Zentralen einschreiben bzw. Deine Webseite dort registrieren und zeitgleich authentifizieren.

Wie Du Deinen Blog in den verschiedenen Suchmaschinen eintragen kannst, erklären Dir die Suchmaschinenanbieter ausführlich:

Spamschutz einrichten:

Es geht in die finale Phase. Doch bevor Du damit beginnst, Inhalte für Dein Projekt zu erstellen, solltest Du Dich vor Spammern (Was ist Spam?) schützen.

Wie bereits in Punkt 9 dieser Liste erwähnt, solltest Du Deine Webseite vor potentiellen Angreifern schützen. Zu diesen Angreifern zählen auch Spammer, die Deine Webseite automatisiert mit Kommentaren voll müllen und Links zu dubiosen Pharmaprodukten platzieren möchten.

Auch wenn WordPress von Haus aus bereits einen Spam-Schutz (WordPress Plugin: „Askimet„) beinhaltet, solltest Du Dir gut überlegen, ob Du es auch verwenden möchtest. Denn leider entspricht es nicht den Gepflogenheiten zahlreicher Datenschutzrechtler.

Außerdem haben wir in Punkt 9 dieses Plugin entfernt und werden dieses durch ein ebenso gutes (kostenloses) Plugin ersetzen.

Meine Empfehlung für dieses Vorhaben geht ganz klar in Richtung: „Antispam Bee“. Dieses Plugin ist kostenlos, schützt WordPress effektiv vor Spammern und erfüllt – wenn es richtig konfiguriert ist – die Datenschutzgesetze zahlreicher Länder.

Natürlich habe ich auch hierfür wieder eine passende Anleitung verfasst, die Dir beschreibt, wie Du mit Antispam Bee Deine Webseite effektiv vor Spammern schützen kannst.

Lade Dir also das kostenlose Plugin: „Antispam Bee“ herunter und installiere es in WordPress. Du wirst sehen, danach hast Du Ruhe. Versprochen.

Deinen ersten Beitrag oder Deine erste Seite erstellen:

Theoretisch sind wir nun gerüstet und praktisch auch. Du kannst also jetzt damit beginnen, die ersten Inhalte für Dein Vorhaben zu verfassen und zu veröffentlichen.

Erstelle fleißig Beiträge, Seiten und was sonst noch so dazu gehört, um Deinen Besuchern eine ansehnliche Internetseite zu präsentieren.

Welche Möglichkeiten Dir dabei zur Verfügung stehen, habe ich Dir in den folgenden Beiträgen ausführlich beschrieben. Für jedes Vorhaben gibt es einen eigenen Beitrag:

Wenn die ersten Inhalte stehen und Du Dir sicher bist, dass Du damit online gehen möchtest, kannst Du mit dem nächsten Punkt fortfahren.

Suchmaschinen wieder rein lassen:

Ja, wir haben es fast geschafft! Die wichtigsten Vorkehrungen sind getroffen, um WordPress nach der Installation fit für die breite Masse zu machen. Damit auch wirklich jede Suchmaschine unsere Texte, Bilder und was sonst noch so dazu gehört auch indexieren kann, müssen wir ihnen den Zugriff wieder gewähren.

Wir erinnern uns. Zu Beginn dieses Beitrags haben wir damit begonnen, unsere Internetseite vor den neugieren Blicken der Suchmaschinen zu schützen. Diesen Schritt müssen wir nun rückgängig machen und dafür sorgen, dass Suchmaschinen unsere Inhalte wieder indexieren können.

Weitere sinnvolle Plugins installieren:

Diesen Punkt solltest Du eher optional in Betracht ziehen. Denn je nach Einsatzzweck Deiner Internetseite machen die folgenden Plugins mehr oder weniger Sinn.

  • Yoast SEO oder wpSEO Plugin installieren.

WordPress ist standardmäßig leider nicht besonders für Suchmaschinen optimiert. Diesen Schritt solltest Du jedoch in Erwägung ziehen, wenn Du das Minimum in Sachen Suchmaschinenoptimierung tun möchtest.

Die meiner Meinung nach beliebtesten Plugins hierfür sind Yoast SEO und wpSEO. Da die beiden Plugins relativ umfangreich sind, solltest Du Dir Zeit nehmen und meine dazu passenden Anleitungen durchlesen. Du wirst merken und auch lernen, was in Sachen Suchmaschinenoptimierung machbar ist.

  • Mit Antispam Bee WordPress vor Spam schützen.

Das Plugin habe ich ja bereits in Punkt 13 erwähnt. Falls Du diesen Schritt übersprungen haben solltest, ist jetzt der Zeitpunkt, die Installation nachzuholen. Schütze damit Deine Webseite vor Spam und erspare Dir unnötige Arbeit, die Du für Dein Projekt nutzen könntest.

  • WordPress mit WP Fastest Cache schneller machen.

Auch wenn Du den Eindruck hast, dass Deine Internetseite schnell ist, ist da noch Platz nach oben. Eines der intuitivsten Plugins hierfür ist das Plugin: „WP Fastest Cache„. Damit wird die Ladezeit minimiert, was automatisch zu einem schnelleren Aufbau Deiner Seite beiträgt.

Auch wenn das Plugin recht intuitiv ist, ist es empfehlenswert, die Anleitung zu WP Fastest Cache anzuschauen. Du lernst nicht nur, wie das Plugin funktioniert, sondern auch welche Möglichkeiten hinter der Optimierung von WordPress stecken.

  • Onlineshop mit WordPress & WooCommerce verwirklichen.

Wenn Du mit dem Gedanken spielst, Produkte oder Dienstleistungen im Internet zu vertreiben, wirst Du wohl oder übel auf das Plugin WooCommerce stoßen. Dieses Plugin ist für Millionen Menschen die erste Wahl, wenn es darum geht, einen Onlineshop mit WordPress zu erstellen.

Es gibt unzählige Plugins, die fast jedes Vorhaben vereinfachen. Vielleicht steht es nicht in dieser Liste, aber eines kann ich Dir garantieren. Im WordPress Plugin Verzeichnis findest Du nahezu alle Lösungen.

Benutzerprofil bzw. Autorenseite individualisieren:

Je nachdem, wie Dein WordPress Theme aufgebaut ist, kann es durchaus Sinn machen, die Autorenseite anzupassen. Diese Profilinformationen werden dann unter jedem Beitrag dargestellt und verdeutlichen damit dem Leser Deines Beitrages, wer die Person ist, die den Artikel veröffentlicht hat.

Autorenbox in WordPress individualisieren

Biographische Daten in WordPress anpassen.

Um diese Angaben anpassen zu können, brauchst Du kein zusätzliches Plugin. Du kannst diese biographischen Daten für jeden registrierten Benutzer vergeben. Dazu musst Du im WordPress Dashboard auf den Menüpunkt: „Benutzer“ klicken.

Dir wird nun die Übersicht der registrierten Benutzer angezeigt. Wähle hier Deinen Benutzernamen aus und klicke ihn an. Wenn Du nun weiter runter scrollst, siehst Du den Abschnitt: „Über Dich“.

Fülle diese Box mit ein paar netten Worten zu Deiner Person und erlaube Deinen Lesern, sich ein Bild über Deine Person zu verschaffen. Sowas bindet und macht Dich menschlich(er). 🙂

Checkliste der häufigsten WordPress Fehler abgleichen:

Diesen Punkt kannst Du – musst Du aber nicht – beachten. Er weist lediglich auf einen von mir verfassten Beitrag hin, der Fehler beinhaltet, die am häufigsten bei und nach der Installation von WordPress begangen werden.

Auch wenn dieser Punkt optional ist, solltest Du zumindest einen Blick in den Artikel werfen. Er wird Dir nämlich dabei helfen, WordPress sicherer zu machen.

Soziale Netzwerke einrichten:

Wenn Du eh schon bei Facebook, Twitter & Co. Kunde bist, wird Dir dieser Schritt logisch vorkommen. Verwende diese Kanäle, um für Deine Webseite zu werben. Verlinke dort einzelne Beiträge und Seiten und lass Deine Freunde oder Follower aktiv an Deinem Projekt teilhaben.

Wenn Du noch nicht bei den hiesigen sozialen Netzwerken registriert bist, solltest Du zumindest darüber nachdenken. Mit diesen Kanälen kannst Du eine Menge potentieller Kunden gewinnen oder Leser für Deine Internetseite begeistern.

Wie Du WordPress für die Nutzung der sozialen Netzwerke fit machst, hat das Team von Lecturio.de ausführlich beschrieben. Sie erklären Dir dort, wie Du Beiträge automatisch auf Facebook, Twitter oder Pinterest veröffentlichen kannst oder aber einen datenschutzkonformen Like Button einbindest. Aber am besten Du schaust Dir den Beitrag selber mal an und bildest Dir ein Urteil.

Mein Fazit:

Diese Liste mag auf den ersten Blick recht lang und umfangreich sein. Aber die Liste wird Dir eine Menge Arbeit ersparen, wenn Du sie gleich nach der Installation von WordPress umsetzt.

Vielleicht wirst Du Dir auch Fragen bei der Abarbeitung dieser Liste stellen und den Sinn der einzelnen Punkte hinterfragen wollen. Auch das ist normal. Melde Dich einfach und schreibe mir Deine Meinung.

Blogger-Base

Blogger-Base

Mein Name ist David und ich bin Gründer dieses Blogs. Ich versuche Dir & mir WordPress in Form von interessanten & ausführlichen Anleitungen näher zu bringen.

Wenn Du Fragen zu meinen Beiträgen oder generell zu WordPress hast, kannst Du Dich gerne bei mir melden. 👍
Blogger-Base
0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.