WordPress Debug Datei erstellen

Ich beschäftige mich aktuell mit der Wartung und Analyse meiner WordPress Seiten und habe dabei eine Möglichkeit gesucht, die Wartungsfunktion (auch als Debug Modus bekannt) in WordPress nur als Administrator sehen zu können. Ich wollte dabei vermeiden, dass meine Leser und Seitenbesucher lästige und unverständliche Fehlermeldungen erhalten, die von WordPress oder einem damit verwendeten Plugin erzeugt werden. Dabei bin ich im WordPress Codex auf eine Einstellung in der wp-config.php Datei gestoßen, die die Fehlermeldungen in einer Log-Datei speichert, so dass nur ich als Admin meiner WordPress Seiten, Zugriff auf die Debug Datei habe. In dieser kurzen Anleitung erkläre ich daher, wie man WordPress so konfiguriert, dass die Fehlermeldungen in einer Log Datei gespeichert werden. Auf geht’s.

Egal, ob es darum geht, ein fehlerhaftes WordPress Theme zu prüfen, ein Plugin oder eine Unstimmigkeit mit dem WordPress Kern aufzuspüren. Ich finde es immer ärgerlich, wenn ich eine Seite besuche, die eine Fehlermeldung ausgibt. Noch schlimmer finde ich es, wenn die Fehlermeldung auf meinen eigenen Seiten zu sehen ist. Damit das nicht passiert, kann man in WordPress die Fehlermeldungen in einer LOG-Datei abspeichern lassen, so dass diese Meldung dem Besucher deiner Webseite erspart bleibt.

Damit das passiert, muss man nicht wirklich viel tun. Man benötigt dazu ein entsprechendes FTP-Programm, wie beispielsweise FileZilla, die Zugangsdaten seines Webservers und die Möglichkeit, die Schreibrechte einer Datei zu bestimmen. Voraussetzungen, die jeder gute Hosting Anbieter erfüllen sollte.

WordPress Fehler in debug.log Datei speichern:

  1. WP-CONFIG.PHP Datei bearbeiten:

Als ersten Schritt müssen wir uns mit einem FTP-Programm auf unseren Webserver verbinden und ins Hauptverzeichnis unserer WordPress Seite navigieren. Dort laden wir dann die Datei: wp-config.php herunter und öffnen sie mit einem Texteditor unserer Wahl. Ich nutze für solche Sachen immer den Editor phase 5, der einen recht guten Job macht.

Nun müssen wir diese Zeile suchen:

 define('WP_DEBUG', false);

und durch folgenden Code ersetzen:

define('WP_DEBUG', true);
define('WP_DEBUG_LOG', true);
define('WP_DEBUG_DISPLAY', false);
@ini_set('display_errors',0);

Danach muss die Datei: wp-config.php unserer WordPress Seite gespeichert und wieder mit unserem FTP Programm hochgeladen werden. Wir müssen die Datei, die sich auf unserem Webserver befindet, natürlich überschreiben, um die Änderungen zu übernehmen.

WordPress ist nun so konfiguriert, dass die Fehlermeldungen, die WordPress, ein Theme oder ein Plugin produziert, in der Datei: debug.log speichert. Die Datei wird allerdings nicht von WordPress erstellt, sondern muss von uns erstellt werden. Womit wir auch beim nächsten Schritt dieser Anleitung wären.

  1. Log Datei für WordPress erstellen:

Nachdem wir nun die Einstellungen unserer WordPress Seite definiert haben, müssen wir eine debug.log Datei erstellen und beschreibbar machen. WordPress wird dann alle Fehlermeldungen darin abspeichern, so dass wir uns diese Datei bei Bedarf einfach nur herunterladen müssen.

Dazu müssen wir als ersten Schritt, eine Datei mit einem Texteditor oder beispielsweise mit dem Programm phase 5, eine Datei namens: debug.log erstellen.

Im nächsten Schritt müssen wir uns nun mit unserem FTP Programm auf unserem Webserver verbinden und in das Verzeichnis: ./wp-content navigieren. Dort laden wir dann die von uns erstellte debug.log Datei hoch und geben ihr die entsprechenden Schreibrechte. Die Schreibrechte sollten sein: CHMOD 666.

Das war esauch schon. Sollte aktuell keine Fehlermeldung oder ein Problem mit WordPress bestehen, lohnt es sich trotzdem, ab und zu in diese Datei zu schauen. Dabei sind mir kleinere Probleme aufgefallen, die zwar nicht die Funktionsweise meiner Seiten beeinträchtigen, ich aber trotzdem als störend empfinde und dementsprechend auch beseitigen möchte.

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