WordPress schneller machen mit Apache Tuning

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Dass Du deine WordPress Webseite nicht nur inhaltlich, sondern auch technisch optimieren solltest, habe ich ja bereits in meinem Beitrag: „WordPress für mobile Geräte optimieren“ erwähnt. In diesen Beitrag habe ich die Möglichkeiten zusammengetragen, die Du dazu verwenden kannst, um deine Webseite mit Hilfe der HTACCESS-Datei zu optimieren.

Warum soll ich die Geschwindigkeit meiner Webseite optimieren?

In erster Linie spielt die Ladezeit deiner Webseite, in Sachen: „Benutzerfreundlichkeit“ eine große Rolle. Dabei ist es egal, ob deine Webseite von einem Desktop Computer oder einem mobilen Gerät geladen wird. Die Ladezeit muss in beiden Fällen so gering gehalten werden, wie nur möglich.

Denn auch Suchmaschinen beziehen die Geschwindigkeit deiner Webseite mit in ihrer Bewertung ein. Du solltest also die Ladezeit bzw. die Performance deiner Webseite weitgehend optimieren und dafür sorgen, dass Besucher deiner Webseite und natürlich die Suchmaschinen nichts auszusetzen haben.

Wie kann ich WordPress schneller machen, ohne ein Plugin dafür zu verwenden?

Bevor wir damit beginnen, unsere WordPress Webseite schneller zu machen, sollten wir erst einmal herausfinden, wie schnell sie denn überhaupt ist. Dazu gibt es im Internet zahlreiche kostenlose, sowie kostenpflichtige Webseiten, die solche Tests ermöglichen. Wir konzentrieren uns hier jedoch auf die kostenlosen Anbieter, denn diese stehen den kostenpflichtigen Anbietern in nichts nach.

Ähnlich, wie in meinem Beitrag zur Auswahl der richtigen WordPress Plugins, werde ich auch hier wieder die dort bereits angesprochenen Test Tools verwenden. Meine erste Wahl ist dabei das kostenlose Tool von Google: „PageSpeed Insights“.

Bevor wir also damit beginnen, unserer WordPress Webseite schneller zu machen, solltest Du testen, wie schnell sie zum jetzigen Zeitpunkt ist. Nach den folgenden Änderungen solltest Du deine Webeite dann erneut mit PageSpeed Insights testen.

Wie mache ich WordPress schneller, ohne ein Plugin installieren zu müssen?

Das Zauberwort in diesem Fall heißt: „Htaccess“. Mit dieser Datei können wir ein paar Parameter festlegen, die das Browser Caching unserer Besucher optimieren. Der Cache des Browsers dient dazu, dass Bilder und CSS-Dateien unserer Webseite, auf den Rechner unserer Webseiten Besucher geladen und gespeichert werden.

Konkret bedeutet das, dass die Dateien nicht bei jedes Mal vom Webserver heruntergeladen werden müssen und somit die Ladezeit im Wesentlichen verkürzt wird. Außerdem werden wir mit der Datei die vom Webserver zu ladenden Dateien komprimieren. Das funktioniert mit GZIP, welches wir ebenfalls über die HTACCESS Datei steuern können.

Torsten Landsiedel hat in einem seiner Blogbeiträge die diversen Tipps und Tricks der „Blogger Szene“ zusammengetragen und zusammengefasst. Ich werde also nicht das Rad neu erfinden, sondern seinen Blog Beitrag hier entsprechenden verlinken.

Mit den dort beschriebenen Einstellungen bist Du sehr gut aufgestellt und hast deine WordPress Webseite bereits weitgehend für den Browser deiner Leser, sowie die Suchmaschinen optimiert. Abschließend solltest Du nun die Performance deiner Webseite mittels Google PageSpeed Insights testen. Ich empfehle außerdem die Webseite auf verschiedene Geräte zu prüfen. Teste beispielsweise, ob deine Webseite auf einem Smartphone, Tablet oder Desktop Computer korrekt dargestellt wird. Falls alles richtig funktioniert, kannst Du dich nun mit den verschiedenen Caching Plugins für WordPress auseinander setzen. 🙂

Blogger-Base

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Mein Name ist David und ich bin Gründer dieses Blogs. Ich versuche Dir & mir WordPress in Form von interessanten & ausführlichen Anleitungen näher zu bringen.

Wenn Du Fragen zu meinen Beiträgen oder generell zu WordPress hast, kannst Du Dich gerne bei mir melden. 👍

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2 Kommentare
  1. Steven
    Steven sagte:

    Sollte man Zugriff via SSH auf die Apache Config haben, wäre es ratsam Veränderungen dort direkt in den Hostfiles oder .conf Files anzupassen anstatt über die .htaccess Datei, denn das lesen dieser Datei dauert nämlich auch seine Zeit.

    Auch sollte man nicht mit AllowOverride auf „All“ arbeiten, sondern mit „“. Wenn z.B. der Parameter AllowOverride auf „All“ gesetzt ist, muss bei jedem Apache Zugriff überprüft werden ob eine .htaccess Datei vorhanden ist. Wenn die .htaccess Funktionalität nicht verwendet wird bei der Webseite, sollte AllowOverride daher auf „None“ gestellt werden. Wenn das Feature nur bei wenigen Verzeichnissen benötigt wird, sollte es dort explizit erlaubt werden mit einer „“ Direktive.

    Apache tuning ist eine Kunst für sich und die .htaccess ist nur Mittel zum Zweck, aber nicht die Lösung. Hier muss man tiefer in die Materie eindringen. Wenn jemand versteht, was man in die .htaccess einträgt, wird dieser bestimmt nicht die .htaccess verwenden, sondern direkt das Tuning am ServerHerz beginnen, wenn SSH Zugriff vorhanden.

    Antworten
    • Blogger-Base
      Blogger-Base sagte:

      Hallo Steven,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Da die meisten „Normalanwender“ keinen Zugriff auf die Apache Config haben, bleibt „nur“ der Weg über die .htaccess-Datei.

      Schöne Grüße

      David – Blogger-Base.net

      Antworten

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